Entstehungsgeschichte

vom Baum zum Klettermast

Wo kommen die Masten für einen Hochseilgarten her?

Wie kommt der Baum aus dem Wald zur Baustelle?

Und wie verwandelt sich der Baum in einen Klettermast?

1. Der Wald: Ursprung und Ressourcenquelle

 

Die Masten der Hiram GmbH kommen aus regionalen Wäldern und werden dort einzelstammweise im Wald markiert. Die Auswahl der Bäume wird bereits im Wald auf die entsprechende Aushaltung und Dimension für den späteren Hochseilgartenmast abgestimmt. Dabei wird vor allem auf eine geradschaftige, gesunde und vollholzige Qualität der Bäume geachtet.

2. Einzelstammweise Auslese und Vermessung

 

Nachdem die Bäume für den entsprechenden Einsatz als Klettermast einzelstammweise markiert wurden, folgt die schonende motormanuelle Aufarbeitung und Bringung an die Waldstraße. Die Stämme werden auch hier gesondert begutachtet, um potentielle Fäll- oder Rückeschäden auszuschließen. Die manuelle Vermessung erfolgt dann genau nach der entsprechenden Dimension und Anforderung.

Bereits für das Handling im Wald sowie für den Transport der Masten aus dem Wald heraus, ist logistisches Know-how erforderlich.

3. Entrindung

 

In diesem Schritt findet wohl die größte optische Umwandlung des Stammes, hin zum Mast, statt. Das Lösen der Rinde vom Holzkörper kann durch unterschiedliche Techniken geschehen. Abhängig von der jeweiligen Entrindungstechnik – manuelle, maschinelle oder  Hochdruck – Entrindung – erhält man unterschiedliche optische Ergebnisse bzw unterschiedliche Weiterverarbeitungsmöglichkeiten der Masten.

4. Abbund/Anplattung

 

Nach der Entrindung kommt der Mast zum Sägewerk und erhält dort am Stammfuß die Anplattung. Diese dient zur späteren Befestigung am Fundament, welches fest im Boden verankert ist.

5. Imprägnierung/Holzschutz

 

Damit die Existenz und die Funktion des Klettermastes nun auch von langlebiger Dauer sind, folgt im nächsten Schritt die Imprägnierung. Mittels dem Kessel-Druck Verfahren werden die Masten mit einem spielplatztauglichen Imprägniermittel getränkt. Durch das Eindringen des Holzschutzmittels in den Splintbereich des Holzes, erhöht sich die natürliche Dauerhaftigkeit des Klettermastes. Der Mast verliert seine natürliche Holzfarbe und glänzt mit einem neuen Anstrich.

6. Logistik

 

Je nach Länge und Dimension der Masten geht die Reise nun auf einem Langholz-LKW oder einem Trailer-Fahrzeug Richtung Baustelle. Am Zielort angekommen, können sich Langholz-LKW meist mit ihrem eigenen Kran entladen, wo hingegen Trailerfahrzeuge einen Mobilkran oder ähnliches benötigen um entladen zu werden. Damit die Masten sicher mit den Bodenfundamenten verschraubt werden können, müssen zuerst „Stahlfüße“ am Stammfuß der Masten befestigt werden. Mit Hilfe eines Mobilkrans werden die Klettermasten anschließend aufgestellt und mit dem Bodenfundament verschraubt.

7. Der Hochseilgarten

 

Zum Schluss werden Podeste und Tragflächen montiert, Seile gespannt und Elemente die den späteren Parcours darstellen befestigt. Nach der Prüfung des Hochseilgartens kann das Abenteuer in luftiger Höhe beginnen.